Die Gruppe hat im Laufe der Zeit immer mehr Zuwachs erhalten.
Mittlerweile gibt es Entsandte bzw. Teilnehmer aus vielen
Landesverbänden Deutschlands (Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen,
Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Sachsen), Mitglieder im
Vorstands des Montessori-Dachverbands Deutschland sowie auch zwei
Vertreter des österreichischen Montessori-Verbandes.
Grundlage der Arbeit sind die Texte Maria Montessoris zum Erdkinderplan,
Texte von David Kahn als Begründer der Hershey Farm School in den USA,
diverse Veröffentlichungen zum Erdkinderplan in der Zeitschrift „Das
Kind“, sowie die existierenden Erfahrungen in den Schulen in u.a.
Berlin, Wertingen, Aachen, Hofheim, Göttingen, Freiburg sowie
Österreich.
Eine Teilnehmerin hat selbst den Sommerkurs in der Hershey
Farm Scholl absolviert. Einig sind sich alle darin, dass das Thema
Erdkinderplan nach wie vor hochaktuell ist, allerdings von Ort zu Ort
eine unterschiedliche Ausprägung haben kann und muss.
Der Bauernhof als
Lebens- und Lernort, wie er mal von Maria Montessori gedacht war, ist
sicherlich nur an wenigen Orten umsetzbar – es gibt aber für jede Schule
sinnvolle und umsetzbare Alternativen (Pädagogik des besonderen
Ortes).
Die Qualitätskriterien haben verschiedene Aspekte: Qualifikation und
Fortbildung der Lehrer, Haltung der Lehrer, Schule des sozialen Lebens
und kosmische Erziehung als Unterrichtsprinzip, Raum-Ausstattung,
regional eingebetteter Praxisbezug u.a. Die Qualitätskriterien sollen
nicht „zum Abhaken“ sein, sondern Impuls für jede Sekundarschule sein,
sich an Hand der Kriterien einen eigenen „check-up“ zu geben und die
Bausteine zu bestimmen, die einer Veränderung und Weiterentwicklung
bedürfen, um die Idee des Erdkinderplans umzusetzen.
Schulentwicklung
ist auch hier ein lebendiger Prozess.
Für den Landesverband Niedersachsen-Bremen nimmt Wiebe Möller, Schulleiterin
der Montessori-Schule Göttingen, daran teil.
Bei Nachfragen zu der Arbeitsgruppe bitte E-Mail an: